Der Job ist anstrengend, der Alltag hektisch oder man hat einfach zu viel um die Ohren. Irgendwas ist doch immer und hindert uns daran, einfach mal abzuschalten. Dabei ist es eigentlich ganz einfach – naja, für Morgenmuffel vielleicht nicht ganz so sehr. Es lohnt sich aber, diese Herausforderung anzunehmen: Wecker eine halbe Stunde früher stellen und rein in die Laufschuhe! Laufen ist erwiesenermaßen ein effektives Mittel, um den Kopf frei zu bekommen, Aggressionen, Anspannungen oder überschüssige Energien positiv abzubauen. So sehr wir auch Freunde des urbanen Laufens sind, tagsüber durch die vollen und lauten Straßen Berlins zu rennen ist natürlich nicht die nahe liegendste Maßnahme. Für die Flucht aus dem Alltag sind die ruhigen Morgen- oder Abendstunden wie gemacht.

Gerade jetzt im Sommer erleben wir die atemberaubendsten Auf- und Untergänge der Sonne, welche die Stadt in die schönsten Farben taucht. Meistens verschlafen oder vergammeln wir diese magischen Momente. Wer früh genug aufsteht, erlebt sogar die tagsüber belebtesten Ecken still und einsam. Oft erkenne ich erst in solchen Momenten die unberührte Schönheit der Stadt und entdecke die Natur, Gebäude und Plätze, über die ich tagsüber viel zu oft hetze, auf eine ganz neue Weise. Blick schweifen und Eindrücke auf sich wirken lassen, da tankt man wie von allein neue Energie. Diesen Kurzurlaub vom stickigen Büromuff oder gehetzten Alltag sollten wir uns unbedingt öfter gönnen. Die Zeit dafür haben wir allemal, wenn selbst US-amerikanische Staatsoberhäupter sie haben. Wer jeden Morgen eine halbe Stunde früher aufsteht, hat in der Woche 3,5 Stunden wertvolle Trainings- beziehungsweise Auszeit gewonnen.

Wer jetzt noch mehr Motivation braucht, sollte mal nach dem Hashtag #boostyourrun suchen. Unter diesem Codeword tragen Läufer aus allen möglichen Ländern gerade ihre Alltagsflucht-Momente zusammen. Angestoßen hat diese einmalige Offensive adidas mit der aktuellen Escape-Challenge. Macht doch einfach mal mit – wir haben es auch schon auf Instagram getan.

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Fotos: Alexander Lütz