Laufen ist ein ganz natürliches und gesundes Mittel gegen Depressionen. Zahlreiche Studien belegen, dass regelmäßiges Jogging nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut tut. Inzwischen gibt es sogar eine Reihe an Therapeuten, die das Laufen zum festen Bestandteil bestimmter Therapieformen für depressive Patienten gemacht haben.

Natürlich muss man nicht depressiv sein, um von den positiven Nebeneffekten des Laufens auf die Psyche profitieren zu können. Die stimmungsaufhellende und aktivierende Wirkung des beliebten Ausdauersports kann sich jeder zunutze machen. Generell lässt sich sagen, dass regelmäßiges Joggen auch präventiv wirkt. Wissenschaftliche Studien konnten nachweisen, dass Menschen, die regelmäßig laufen, seltener an Depressionen erkranken. Übrigens: Selbst ein täglicher Spaziergang senkt das Risiko, von einer Depression eingeholt zu werden.

Aber wie ist das Phänomen der „glücklicheren“ Läufer eigentlich zu erklären? Ein Grund ist, dass die körperliche Bewegung die Blutzirkulation anregt und das Atmungssystem dann effektiver arbeitet. Das hat zur Folge, dass wir mehr Serotonin, auch als Glückshormon bekannt, freisetzen. Aber nicht nur die körperliche Komponente spielt eine Rolle. Wer läuft, hat Erfolgserlebnisse. Depressive Menschen hatten häufig schon lange keine mehr. Oft quält sie das Gefühl, nichts zu können und zu erreichen. Beim Laufen erleben gerade Anfänger schnell, wie sie immer fitter und leistungsfähiger werden. Das gibt Selbstbewusstsein und neue Hoffnung.

Die Hürde, mit dem Laufen anzufangen, ist natürlich gerade für depressive und unsichere Menschen groß. Viele haben Angst, nicht durchhalten oder in einer Gruppe mithalten zu können. Da ist es besonders wichtig sich vor Augen zu halten, dass die ersten Geh- beziehungsweise Laufversuche für alle schwer sind. Und dass man stolz sein kann, überhaupt den Anfang gemacht zu haben. Übrigens: Diese 5 Strecken unter 5 Kilometern Länge sind perfekt für den Einstieg.