Ich weiß nicht, inwieweit es für Außenstehende nachvollziehbar ist, aber wenn unsere Freunde von #BOOSTPARIS zu Gast sind, dann weht immer ein ganz besonderer Wind. Ich versuche es zu erklären: Fast ist es so, als würde mit den Kiez bzw. Community Runs, denen sie sich bei jeder Gelegenheit enthusiastisch anschließen, ein Feiertag für die deutsch-französische #BOOST-Freundschaft zelebriert werden. Vielleicht liegt es daran, dass die Pariser den Anstoß für alle heute existierenden BOOST-Communities gegeben haben, denn sie waren die ersten und sind gegenwärtig mit rund 20.000 Membern auch die mit Abstand größte Community. Eine Massenbewegung im wahrsten Sinne des Wortes! Wir sind fasziniert von dem massiven Vorstoß der Pariser, welche wiederum unsere vergleichsweise familiäre Atmosphäre lieben und unsere Familienkutsche, den luxuriösen boostbus als rollende Läuferlounge, einfach nur abgefahren finden.

Mitgegangen, mitgefangen: Battle time in Paris!

Anfang des Monats war es erstmals der Fall, dass fünf unserer Hosts und Co-Hosts – Agata, Isa, Svenja, Patrick und Christoph – bei den Parisern zu Gast waren. Sie waren der Einladung von #BOOSTPARIS gefolgt, beim großen MultiRun (ähnlich unseren Community Runs mit allen Kiezen) teilzunehmen. In Paris finden jeden Monat Battles statt und im vergangenen Jahr hat jede Kiezgruppe seinen eigenen Champion gefunden. Wir haben mit diesem für uns Berliner ungewöhnlichen Battle definitiv unseren König der Herzen gefunden! Wir hatten Patrick ins Rennen geschickt, der auf Abruf immer wieder mit Tempohärte glänzen konnte und bekanntlich für jeden Spaß zu haben ist. Dass er als letzter ins Ziel kam, lässt erahnen, dass sich einige Topathleten unter den Profi-Battlern aus Paris befinden. Patrick findet immer einen Grund zum Feiern und hat sich den Umstand, dass alle schon vor ihm im Ziel versammelt waren, auf die bestmögliche Weise zunutze gemacht: Na, wenn ihr schon so schön da steht… ready, steady, stagediving!

Die Bilder des Events sagen alles. Trotzdem möchte ich euch nicht Patricks eigenen Bericht von diesem epishen Trip vorenthalten:

„Am Montag früh klingelte um 4 Uhr der Wecker, um 9 hatten wir bereits das Runtastic-Tagesschrittziel und den Pariser Flughafen Orly erreicht. Nach einem herzlichen Empfang ging es in unsere kleine AirBNB-Maisonette im Norden von Paris. Einen klassischen Touri-Tag mit Notre-Dame und Louvre konnten wir uns nicht entgehen lassen. Abends nahmen wir an einem regulären Kiez Run unserer tollen Gastgeber von #BOOSTJAURES teil – Intervall mit ca. 45 Läufern hieß die Devise. Am nächsten Tag stand das Battle der Champions an, bei dem ich antreten sollte, ob das also so eine gute Idee war? Egal, es hat super viel Spaß gemacht und wurde sogar von der #BOOSTSBERG-Playlist begleitet (die Monster Bluetooth Speaker, mit denen wir in Berlin immer rennen, mussten natürlich mit ins Gepäck). Nach den Runden im Stadion hatten wir uns noch jede Menge zu erzählen.

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Der Adrenalinspiegel war hochgepeitscht, trotzdem wollte mein Körper nach dem 21-Stunden-Tag am Ende nur noch schlafen. Am nächsten Tag folgte noch ein bisschen Sightseeing, dann war es auch schon soweit und der Startschuss des MultiRun-Battles stand kurz bevor. Die 11 schnellsten Pariser aus den 11 Kiezen (also aus insgesamt 20.000 Pariser Membern) waren bereit für das Rennen über ca. 2 Kilometer und scharrten schon mit den Hufen. Die wollten es richtig wissen. Mit meiner Pace von 3.30 – 3.40 konnte ich an diesem Abend keinen Blumentopf gewinnen. Die Pariser Raketen legten die komplette Distanz mit einer Pace zwischen 2.28 (der erste) und 2.55 (der letzte) zurück. Verrückt! Feiern können sie aber auch solide, die Franzosen – die Party war erst um 6 zu Ende. Christophs Gürtel wurde sogar zur Limbostange umgewandelt, unter der durchgetanzt wurde. Später zogen wir durch drei faszinierende Locations und beendeten die Nacht auf dem Dach eines sechsstöckigen Hauses.

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Wow! Mit atemberaubenden Eindrücken von dieser pulsierenden und laufbegeisterten Stadt ging es am nächsten Tag zurück nach Berlin. Die Pariser sind durchgehend im Battle-Fieber, von dem man sich nur all zu leicht anstecken lassen kann. Das gefällt mir, allerdings habe ich mich auch schon wieder sehr auf meine #BOOSTfamily zu Hause gefreut.“

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