Das Spurenelement Eisen ist extrem wichtig für unsere Ausdauerfähigkeit und Eisenmangel ist unter aktiven Läufern sehr verbreitet, besonders bei denen die auch längere Strecken auf dem Trainingsplan haben. Das liegt unter anderem daran, dass wir beim Schwitzen Eisen ausscheiden, wobei die Eisenkonzentration des Schweißes individuell sehr unterschiedlich ist. Generell enthält Frauenschweiß mehr Eisen als Männerschweiß, dafür schwitzen die Männer meist mehr. Es gibt diverse Studien, die sich mit dem Verlust von Eisen bei Ausdauersportlern beschäftigt haben. Tatsache ist: Eisen ist wichtig, damit wir ohne Probleme längere Strecken laufen können.

Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, verstärkter Muskelkater oder auch Schwindelgefühl können auf einen Eisenmangel hinweisen. Eisen ist ein Bestandteil des roten Blutfarbstoffs, dem Hämoglobin. Es hilft Sauerstoff zu binden, der dann über die Lunge in alle Körperzellen gelangt. Auch für das Immunsystem ist Eisen von großer Bedeutung sowie für die Fettverbrennung und die Verbrennung von Kohlenhydraten. Befindet sich zu wenig Eisen im Körper, kann in den Muskeln weniger Sauerstoff gebunden werden.

Manchmal reichen schon ein paar einfache Ernährungsumstellungen, um einem Eisenmangel entgegenzuwirken. Viel Eisen ist in allen roten und dunkelgrünen natürlichen Lebensmitteln wie Trauben, Mangold, Paprika, Petersilie und Leber, aber auch in Hülsenfrüchten, Fisch, Nüssen, vielen Beeren und Früchten enthalten. Apropos, hier geht es zum leckeren Energy Boost Smoothie Rezept. Reisgerichte können zur Abwechslung mit dem eisenreichen Getreide Hirse zubereitet werden.

Eine wichtige Information die viele nicht wissen ist, dass Vitamin C die Eisenverwertung im Körperunterstützt. Wer also bei seinem nächsten fetten Burger bei Heat & Beat oder beim Rinderbraten im Lokal auf das Bierchen beziehungsweise den Vino verzichtet und ein großes Glas O-Saft bestellt, kann guten Gewissens sein: Alles im Dienste des Eisenhaushalts!