From zero to marathon, das wollen die 35 Teilnehmerinnen des adidas Runners Projekts Who Said Girls Can’t Race schaffen. Sie alle verbindet der Traum, am 24. September 2017 nach 42,195 Kilometern über die Ziellinie des Berlin-Marathons zu laufen. Eine weitere Tatsache eint die Frauen: Vor knapp einem halben Jahr war keine von ihnen eine große Läuferin. Viele hatten bei Projektstart im März noch nicht einmal bei einem 10-Kilometer-Rennen Wettkampfluft geschnuppert. Nun befindet sich das inzwischen eingeschworene Team mit Mitgliedern aus Berlin, Hamburg, Frankfurt, München, Wien und Zürich auf der Zielgeraden.

Insgesamt haben die Marathon-Aspirantinnen nur sechs Monate Zeit, sich auf das Rennen vorzubereiten. Damit sie ihr Ziel tatsächlich erreichen und verletzungsfrei bleiben, werden sie intensiv von einem Coaching Team der adidas Runners betreut. Dieses stützt sich auf ein holistisches Konzept, welches neben Running auch die Bereiche Wissensvermittlung, Ernährung, Produkte und Gesundheit enthält. Mentorin Joyce motiviert sie zusätzlich, denn als Berlin-Marathon Finisherin 2016 weiß sie, was die Frauen durchmachen. Sie beschreibt es so:

„Der Marathon ist für mich eine kurze Fassung des Lebens. Mit all seinen Höhen und Tiefen, mit Freude, Glück, Erschöpfung und Schmerz. Jeder noch so kleine Schritt zählt. Und wenn du schließlich über die Ziellinie läufst, dann ergibt alles einen Sinn.“

Wer die lange Distanz laufen will, braucht einen langen Atem und muss lernen, sich Zweifeln zu widersetzen. Sie in Stärken umzuwandeln. Schon jetzt lässt sich sagen, dass die Reise bis hierhin eine grenzüberschreitende Erfahrung für alle Teilnehmerinnen war. Die Beweggründe für die Teilnahme bei Who Said Girls Can’t Race sind ganz unterschiedlich. Die eine möchte sich in Disziplin üben, die andere sucht die Herausforderung. Manch eine nimmt teil, weil sie Laufen schon immer liebte, während eine andere Mitstreiterin sich bewarb, weil sie Joggen schon immer verabscheut hat. Am Prozess wächst am Ende aber jede. Selbst die, die zwischendurch mehr als missmutig waren. Julia zum Beispiel verriet uns:

„Es gab viele Momente, in denen mir das Training schwer fiel oder es schlichtweg keinen Spaß gemacht hat, aber ich habe mich durchgeboxt. Erstaunlicherweise hat mir eine verletzungsbedingte Trainingspause viel Kraft gegeben. Ich war auf Krücken unterwegs und wurde von einem Passanten gefragt, ob das eine Sportverletzung sei. Als ich das bejahte, fragte er nach der Sportart und dann kam es mir zum ersten Mal in meinem Leben über die Lippen: ‚Ich bin Läuferin’. Da hat sich irgendetwas in mir verändert. Und seitdem bin ich mir sicher, dass ich über die Ziellinie des Marathons laufen werde.“

Marathonlaufen erfordert Mut, genau wie das Leben. Das Durchboxen auf den langen Distanzen macht auch mutiger fürs Leben. Und manchmal schenkt die Reise zum ersten Marathon sogar neuen Lebensmut. Der Weg ist immer inspirierend – eine Erfahrung, die leider noch immer viel zu wenige Frauen machen. Die Tatsache, dass von den rund 40.000 Teilnehmern beim Berlin-Marathon nur etwa 9.000 weiblich sind, hat den Anstoß für Who Said Girls Can’t Race gegeben. Mit dem Projekt sollen Frauen zum Marathonlaufen motiviert werden.

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