Die Vorteile des Treppenlaufs als Trainingsvariation habe ich ja schon in meinem Bericht über die geplanten Maßnahmen zur Schadensbegrenzung nach meiner ambitionierten Anmeldung zum Halbmarathon aufgeführt. Statt schon jetzt an einer bombenmäßigen Ausrede zu feilen (Plan B), habe ich mich zunächst für die Flucht nach vorn – in dem Fall nach oben – entschieden.

Ich werde also in den kommenden Monaten viele Stunden damit verbringen, Hauptstadt-Treppen abzufrühstücken. Mein neues Hobby werde ich in Zukunft übrigens nicht mehr altmodisch „Treppenlaufen“ nennen. Wikipedias Alternativ-Vorschläge „Towerrunning“, „Stair Climbing“, „Skyscraper Racing“ oder „Vertical Running“ klingen viel cooler, fast nach einer neuen Trendsportart für Badass-Naturelle. So, will jetzt vielleicht jemand mitmachen?

Ich habe schon mal ein paar Stufen rausgesucht, getreu meinem Halbmarathon-Motto „Keine halben Sachen!“:

Müggelberge/Müggelturm
Ortsteil: Köpenick
Höhe: 29,61 Meter
Stufen: 126

Volkspark Humboldthain/Humboldthöhe
Ortsteil: Mitte
Höhe: 85 Meter
Stufen: 163

Teufelsberg/Treppe am Drachenberg
Ortsteil: Grunewald
Höhe: 99 Meter
Stufen: 280

Hochhaus IDEAL/Fritz-Erler-Allee 120
Ortsteil: Neukölln
Höhe: 90,85 Meter
Stufen: 465

Hotel Park Inn am Alexanderplatz
Ortsteil: Mitte
Höhe: 110 Meter
Stufen: 770